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  •  Vitamine - Vitamin B1

    Namen
    Thiamin ist der chemische Name von Vitamin B1.

    Beschreibung
    Vitamin B1 ist ein weißes, fast geruchloses, wasserlösliches Vitamin. Es ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems. Wird das Vitamin B1 ca. 14 Tage nicht mehr dem Körper zugeführt, dann sind die Reserven zu 50 % aufgebraucht.

    Aufgabe/Funktion
    Vitamin B1 Nervenvitamin spielt als Coenzym im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Erhaltung von Nervengewebe und des Herzmuskels Vermittlung der Nervenleitung) eine wichtige Rolle. Als Thiamin-Diphospat (TDP, Coenzym von Decarboxyasen und Transketolase) wirkt es beim Abbau von Kohlenhydraten im Gehirn und in den Muskeln. Auch Kondition und Gedächnis hängen von diesem Vitamin ab. Es stärkt die Blutzirkulation und ist für die Produktion von Magensäure notwendig. Es ist wichtig bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett und der damit verbundenen Energiegewinnung aus den Kohlenhydraten. Vitamin B1 ermöglicht die Reizweiterleitung durch das Wirken auf die Nerven.

    Vorkommen
    in 100 g Weizenkeime 2 mg
    in 100 g Sojabohnen 1 mg
    in 100 g Schweinefleisch 0,90 mg
    in 100 g Erbsen 0,76 mg
    in 100 g Haferflocken 0,65 mg
    in 100 g Weiße Bohnen 0,50 mg
    in 100 g Kartoffeln 0,10 mg
    Bierhefe
    Vollkornprodukte

    Bedarf
    Frauen 1,0 mg/Tag
    Männer 1,2 mg/Tag

    Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)
    Symptome:

    • Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels und Nervensystems
    • Reizbarkeit und Depressionen
    • Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Konzentrationsschwäche, Muskelatrophie
    • Blutarmut (Anämie)
    • häufige Kopfschmerzen,
    • Gedächtnisstörungen, Verwirrungszustände
    • Herzversagen, Ödem, niedriger Blutdruck, Kurzatmigkeit
    • Verringerte Produktion von Antikörpern bei Infektionen
    • gestörte Energieproduktion
    • schwache Muskulatur (besonders die Wadenmuskulatur)
    • Krankheit: Beriberi:
    Beriberi trat auf, als man den Reis zu polieren begann und dadurch die vitaminreiche Schale entfernt wurde. In Europa tauchte sie auf, als Mehl so fein gemahlen wurde, dass der vitaminreiche Weizenkeim verschwand und man über das Brot kein Vitamin B1 mehr aufgenommen wurde. In den Ländern Ostasiens und Japan, wo Reis als Hauptnahrungsmittel gilt, trat die Krankheit häufig auf. Die Krankheit tritt noch heute in Ländern der Dritten Welt auf. In den Industrieländern finden wir diese Krankheit meist im Zusammenhang mit Alkoholismus oder schwerer Fehlernährung vor. Symptome bei Beriberi: neurologische Störungen, Muskelatrophie (Muskelschwund) und Herzinsuffizienz

    Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)
    Erst bei einer Menge von über 200 mg reagieren beispielsweise die Nerven überempfindlich auf Reize. In einigen Fällen wurden bei intravenösen Verabreichungen schwere allergische Reaktionen festgestellt.

    Vitamin B-Gruppe
    Hier handelt es sich um eine Sammelbezeichnung wasserlöslicher Vitamine, unterschiedlicher, chemischer Zusammensetzungen. Außer den eigentlichen B-Vitaminen, wie B1 Thiamin, B2 Riboflavin, B6 Pyridoxin und B12 Cobalamin rechnet man noch Biotin, Folsäure, Nicotinsäure und Pantothensäure hinzu. Die Gruppe der B-Vitamine kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. Ohne die Faktoren der B-Gruppe laufen fast keine biochemischen Prozesse im Körper ab. Vitamine der B-Gruppe stellen keine einheitliche Klasse dar. Sie sind chemisch und pharmakologisch völlig verschiedene Substanzen. Einzelne B-Vitamine kommen in der Natur niemals isoliert vor. Aus diesem Grund wirken sie in der Regel auch im Verbund.

    Geschichte
    1882: erkannte der Japaner Takaki, dass die schon um 2600 vor Chr. in China bekannte Beriberi-Krankheit, durch zweckmäßige Ernährung (aus dem Vitamin B-Bereich) geheilt werden kann.
    1897: wies der Nobelpreisträger für Medizin/Physiologie (Nobelpreis 1929) Eijkmann den Vitamin B1-Mangeleffekte durch das Füttern von poliertem Reis nach und zeigte, dass durch die Verfüttern der Silberhäutchen des Reises der Mangel behoben werden kann. Anti-Polyneuritis-Vitamin oder Aneurin wurde es zunächst wegen seiner Wirkung auf die Nerven genannt.
    1932: erhielt es dann aber von Windaus wegen seines Schwefelgehaltes die Bezeichnung Thiamin, der heute der einzig zulässige Name ist.
    1926: wurde das Vitamin erstmalig von Jansen und Donath in kristalliener Farm aus Reiskleie isoliert.
    1936: wurde die Struktur von Vitamin B1 etwa gleichzeitig von R.R. Williams und Grewe aufgeklärt. Die Synthese erfolgte durch R. R. Williams 1936 und von Andersag und Westphal 1937

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    Diese Kopie des Artikels wurde zuletzt am 24.10.2004 bearbeitet. Er basiert auf dem Artikel Thiamin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Artikel kann hier bearbeitet werden.
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