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  •  Vitamine - Vitamin C

    Namen
    Ascorbinsäure ist der chemische Name von Vitamin C, einem wasserlöslichen, leicht oxidierbaren Vitamin. Der offizielle Name gemäß IUPAC-Regeln ist (R)-5-[(5)-1,2-Dihydroxyethyl]-3,4-dihydroxy-5H-furan-2-on. Vitamin-C ist eine Hexuronsäure. Der pKa liegt bei 4,2, die Löslichkeit in Wasser(20°C) bei 333g/l. Die Molmasse beträgt 176,13, die E-Nummer des Vitamin C ist 300.

    Die chemische Summenformel lautet C6H8O6. Der Schmelzpunkt liegt bei 190-192 °C.

    Beschreibung
    Vitamin C ist ein Radikalfänger, es wirkt als Reduktionsmittel bei der Hydroxylierungsreaktion und steuert damit die körpereigene Herstellung von Collagen. Es spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Synthese von Aminosäuren. Wegen der reduzierenden Eigenschaft wird es auch als vereinzelt als Entwicklungssubstanz in photographischen Entwicklern eingesetzt.

    Vorkommen
    Vitamin C kommt in der Nahrung vor allem in Obst, Gemüse und Grüntee vor. Sein Anteil in gekochten, getrockneten oder eingeweichten Lebensmitteln ist jedoch deutlich geringer. Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits enthalten viel Vitamin C. Auch Grünkohl ist zu empfehlen, er hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Kohlarten (105 mg/100 g verzehrbare Substanz). Auch Rotkraut, Weißkraut/Sauerkraut sind gute Vitamin C-Lieferanten (50 mg, 45 mg beziehungsweise 20 mg/100 g) und damit günstige, heimische und kontinuierlich zur Verfügung stehende Quellen. Die höchsten natürlichen Vitamin C-Konzentrationen hat man in Camu-Camu und in der Acerolakirsche gefunden.

    Vitamingehalt in mg pro 100 g Rohfrucht:

    • Birne 5
    • Pfirsich 10
    • Banane 11
    • Kulturapfel 12
    • Avocado 13
    • Ananas 20
    • Heidelbeere 22
    • Orange (Apfelsine) 50
    • Zitrone 53
    • Erdbeere 61
    • Ebereschenfrucht 98
    • Kiwi 100
    • Schwarze Johannisbeere 189
    • Sanddornbeere 450
    • Hagebutte 1250
    • Acerolakirsche 1700
    • Camu-Camu 2000

    Bedarf
    In weiten Teilen der Welt ist die Versorgung mit Vitamin C allgemein gut, der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 75 mg. Aber auch weitaus höhere Mengen (bis zu 5000 mg) gelten als unbedenklich. Überschüssige Mengen werden vom Körper über den Urin ausgeschieden.

    Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)
    Nur wenige Wirbeltiere, darunter Primaten, Schweine und Meerschweinchen sind nicht zur Biosynthese von Ascorbinsäure aus Glucuronsäure befähigt, ihnen fehlt die L-Glukonolakton-Oxidase. Resorption beginnt schon in der Mundhöhle. Mangelerkrankung: Skorbut, Möller-Barlow-Krankheit. Da der menschliche Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann, muss der Bedarf über die Nahrung oder mit Nahrungsergänzungsmitteln gedeckt werden. Mangelerscheinungen führen langfristig zu Skorbut. Sie können bei Fehl- und Mängelernährung (falsche Diäten, Alkoholismus...) beziehungsweise bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Rauchen...) auftreten.

    Biologische Aktivität besitzt nur die L(+)-Ascorbinsäure. Der stark saure Charakter ist durch die Hydroxylgruppe am C3-Atom (pKs = 4,2) bedingt. Deprotoniert ergibt es ein resonanzstabilisiertes Anion. Die andere enolische OH-Gruppe hat keine sauren Eigenschaften (pKs = 11,8). Durch seine antioxidative Wirkung schütz es andere sehr wichtige Enzyme wie z.B. Glutathion (Zellteilungs-Kontrolle = Krebs-"Schutz") vor Oxidation.

    Bisher gibt es weltweit keine gesicherte Studie, die beweist, dass Ascorbinsäure Nierensteine begünstigt oder gar verursacht – ganz im Gegensatz zu der längst überholten, aber weit verbreiteten Ansicht, insbesondere in der Schulmedizin.

    In einer Langzeitstudie (10 Jahre) des British Medical Journal, die allgemeine Todesursachen untersuchte, hatten ausgerechnet die Teilnehmer, die mindestens/mehr als 500 - 1.500mg Ascorbinsäure/Tag regelmäßig zu sich nahmen, die wenigsten Nierensteine!

    Daraus könnte man ableiten, dass Ascorbinsäure in Mengen regelmäßig über einen langen Zeitraum (10 Jahre) eingenommen - die viel größer sind als über die Nahrung zugeführt werden kann - vor Nierensteinen sogar schützt! Sicher spielen andere Faktoren auch eine Rolle: Dass diese Gruppe sich allgemein gesünder verhalten hat oder die Nahrung zusätzlich ergänzt hat? Sich mehr bewegt hat? Mehr getrunken hat? Nicht rauchte? Trotz all dieser offenen Faktoren bleibt festzuhalten: Die Gruppe, die 500 - 1.500 mg/Tag über 10 Jahre zusätzlich eingenommen hat, wies das geringste Nierenstein-Vorkommen auf!

    Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)
    Vitamin C wird bemerkenswert gut vertragen. Überschüssige Ascorbinsäure wird direkt mit dem Urin ausgeschieden.
    Hohe Einzeldosen (5-10 g) können vorübergehend Durchfall auslösen.

    Aufgabe/Funktion
    Vitamin C wird auch bei Erkältungen eingesetzt. Es wird durch Lagerung und Kochen leicht zerstört. In Kraut und Kohl ist das Vitamin in einer Vorstufe gespeichert (Ascorbigen), die Entstehung wird hier durch Kochen begünstigt. Der Name Ascorbinsäure leitet sich von der Krankheit Skorbut ab, die durch Ascorbinsäure verhindert und geheilt werden kann. Mit Niacin und Vitamin B6 steuert Vitamin C die Produktion von Carnitin, das für die Fettverbrennung in der Muskulatur benötigt wird. Weiterhin begünstigt es die Eisenresorption im Dünndarm.

    Aufgabe/Funktion
    Vitamin C wird von den meisten Lebewesen selbst hergestellt. Ausnahmen sind Menschen, Affen, Meerschweinchen sowie einige Fisch- und Vogelarten. Soweit man heute weiß, verhindert Vitamin C die Entartung gesunder Zellen zu Krebszellen und hemmt deren Ausbreitung. Einige Studien zeigen sogar eine Umkehr des Entartungsprozesses zu gesunden Zellen. Vitamin C scheint direkt auf krebsauslösende Substanzen zu wirken, in dem es diese inaktiviert, oder es schützt die empfindlichen DNA-Strukturen des Zellkerns. Mangelerscheinungen führen zur Schwächung des Bindegewebes. Zur Hemmung von Tumoren bedarf es neben eines intakten Immunsystems auch eines festen Bindegewebes. Dies erschwert das Eindringen in die Gefäße und damit die Metastasierung.

    Vitamin C stärkt sowohl die zelluläre Immunabwehr, in dem es die Lymphozyten und die Makrophagen aktiviert, als auch die hormonelle Abwehr, weil es die Serumkonzentrationen der Immunglobuline erhöht. Studien zeigen einen durchgängigen Zusammenhang zwischen niedrigen Plasmaspiegeln von Vitamin C und erhöhtem Vorkommen bestimmter Krebsarten. Eine gute Vitamin C-Versorgung schützt also vor Tumoren. Es ist das am besten verträgliche Präventionsmittel.

    Der Chemiker Linus Pauling vertrat die Ansicht, dass hohe Dosen von Vitamin C nicht nur dem Krebs vorbeugen, sondern ihn unter Umständen sogar heilen können. Das von ihm gegründete Linus Pauling Institute of Science and Medicine ist inzwischen jedoch von den massiven Dosen Vitamin C wieder abgekommen.

    Zusatzstoff in der Lebensmittelproduktion
    Ascorbinsäure wird vielen Lebensmittelprodukten als Antioxidans beziehungsweise Umrötungshilfsmittel unter der Nummer E 300 zugesetzt. Der Ascorbinsäurezusatz zu Mehlen soll das Gashaltevermögen und das Volumen der Teige vergrößern. Dies lässt sich durch die Ausbildung zusätzlicher Disulfidbrücken zwischen der Kleber-Strängen des Teiges erklären.

    Geschichte
    1912: Entdeckung der L-Ascorbinsäure

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    Diese Kopie des Artikels wurde zuletzt am 04.11.2004 bearbeitet. Er basiert auf dem Artikel Ascorbinsäure aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Artikel kann hier bearbeitet werden.
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